Hallo Welt…

•13. Juli 2009 • 1 Kommentar

und Herzlich Willkommen auf meiner Website!

Hier gibt es Infos über meine politische Arbeit im Bielefelder Stadtrat, für die Grünen, die Grüne Jugend und die Grüne Bewegung in Bielefeld und anderswo.

Es ist mein Anspruch, junge Politik zu machen. Junge Politik, das bedeutet eine Politik, die für die Gerechtigkeit zwischen den Generationen kämpft, die dafür sorgt, dass wir jungen Menschen mindestens die gleichen Chancen haben wie die Generation unserer Eltern. Generationengerechtigkeit muss auch in der Politik vor Ort eine wichtige Rolle spielen. Mit der Grünen Fraktion im Bielefelder Stadtrat versuche ich, diesen Anspruch in die Tat umzusetzen. Kinder-, Jugend- und Bildungspolitik sind meine Themen und es sind auch die Herausforderungen auf dem Weg in die Gesellschaft der Zukunft.

Ich will aber nicht nur informieren, sondern lade Euch ein, Kontakt mit mir aufzunehmen, Euch einzubringen und an einer solchen Gesellschaft mitzuarbeiten.

Beste Grüße

Euer Matthi

Ich weiß nicht, wieso…

•29. Juni 2009 • Kommentar schreiben

…aber ich musste bei diesem Plakat an Pit Clausen denken. Gesehen hab ich es in Mönchengladbach, wohin ich zur Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND NRW reisen durfte.

IMG00139

Freibäder Gadderbaum und Schröttinghausen sanieren!

•26. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Der Rat hat in seiner Sitzung am 25.6. die Sanierung der Freibäder in Gadderbaum und Schröttinghausen beschlossen. Meinen Redebeitrag für dieses freudige Ereignis findet ihr hier.

Ratsabstimmung zur “Tütensatzung”

•25. Juni 2009 • 2 Kommentare

Heute entscheidet der Rat über die “1. Änderungssatzung zur Satzung über die Benutzung der öffentlichen Grünanlge
“Stadthalle Bielefeld” vom 27.06.2008″ – oder einfacher: die Tütensatzung. Die GRÜNE Ratsfraktion trägt diese Satzung mehrheitlich mit, auch wenn ich sicher bin, dass auch meine Kolleginnen und Kollegen nicht ganz zufrieden mit diesem Vorgehen sind. Nachdem ich mich beim Satzungsbeschluss im letzten Jahr (das war ein politischer Kompromiss) nicht an der Abstimmung beteiligt habe, werde ich dieses Jahr dagegen stimmen. Meine Motive dafür habe ich in einer Erklärung zusammengefasst:

Liebe Freundinnen und Freunde,

in seiner kommenden Sitzung entscheidet der Rat über die Benutzungssatzung des Stadthallenparks. Ich werde diese Satzung ablehnen und möchte die Gelegenheit nutzen, Euch meine Motive dafür darzulegen.

Ich finde, unser Wahlprogramm zur Kommunalwahl verfolgt den richtigen Ansatz, wenn wir darin fordern „Die Stadt ist für alle da“. Das schließt aber auch wirklich alle ein und nicht nur Leute, die sich angepasst, unauffällig und in einer von der Mehrheitsgesellschaft akzeptierten Weise verhalten. Es ist ein Stück Provinzdenken zu glauben, dass Urbanität – und wir wollen ja so gerne zu den Großen gehören – keine negativen Nebenfolgen hätte. Diese Folgen allerdings können nicht mit Repression beantwortet werden, sondern nur mit sozialpolitischen Hilfsangeboten.

Grundsatz GRÜNER Sozialpolitik ist aus meiner Sicht die Annahme, dass Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hilfe statt Strafe brauchen. Hilfe ist im vorliegenden Fall jedoch nur die Korrespondenz, böse formuliert: die Rechtfertigung, von Repression. Repression für Dinge, die an jeder anderen Stelle der Stadt normal sind: Sich im öffentlichen Raum aufhalten, auf einer öffentlichen Wiese sitzen und in der Öffentlichkeit Alkohol konsumieren. Gerade letzteres wird mit der Neufassung der Satzung präzisiert oder jedenfalls dem Wortlaut nach verschärft. Menschen müssen zumindest de jure nicht mal mehr jemand anders stören, um aus dem Stadthallenpark verwiesen zu werden – ein einfaches Bier reicht! Vom Konsum einer Dose Weinsauerkraut ganz zu schweigen.

Auch ich freue mich nicht darüber, dass mich bei der Ankunft in unserer Stadt als erstes Menschen mit sozialen Problemen empfangen. Auch ich muss zugeben, dass der Lebensstil, wie er von denjenigen, die sich regelmäßig an der Tüte aufhalten, nicht meiner ist. Aber wir haben es hier mit einer absurden Problemverkehrung zu tun: Die Konservativen, die Spießer_innen, alle anderen ewig gestrigen und nicht zuletzt die Bielefelder Medien vermitteln den Eindruck, die Menschen an der Tüte seien das Problem. Wie können Menschen ein Problem sein? Menschen haben Probleme, und die müssen gelöst werden. Das ist originäre Aufgabe von Sozialpolitik, und ganz besonders von kommunaler Sozialpolitik.

Meines Erachtens müssen wir auch Menschen, deren Lebensstil nicht dem der Mehrheit entspricht, mit Akzeptanz begegnen. Akzeptanz heißt in diesem Fall, den Menschen, die sich regelmäßig an der Tüte aufhalten, entweder dort den Aufenthalt zu gestatten, oder ihnen eine gleichwertige Alternative zu bieten. Letzteres war bisher zu keinem Zeitpunkt der Fall. Diese soziale Gruppe will nicht einfach nur eine Wiese zum Herumstehen. Sie nutzen den Stadthallenpark als Lebens- und Kommunikationsraum. Das muss geachtet werden, vor allem sollte diese Lebensweise nicht als Belästigung „normaler“ Menschen verurteilt werden.

Ich danke den anderen Fraktionsmitgliedern, dass sie meine Position achten und ich bin grundsätzlich der Ansicht, dass ich es auch zu achten habe, wenn meine Kolleginnen und Kollegen zu einer anderen Abwägung kommen. Ich finde es aber notwendig, auch eine Debatte über den Stil zu führen, wie mit Betroffenen und Kritiker_innen der Satzung umgegangen wurde.

Gerne komme ich mit allen, die an einer vernünftigen Diskussion interessiert sind, ins Gespräch. Ich hoffe, dass ich viele von Euch von meiner Position überzeugen kann, gerne auch bei einem Bier im öffentlichen Raum, z.B. auf dem Siggi. Wir GRÜNE konnten aus der sachlich ausgefochtenen Kontroverse bisher immer profitieren. Ich hoffe, dass uns diesmal wieder gelingt.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion und wünsche Euch allen einen schönen Sommer und uns einen heißen Wahlkampf.

Herzliche Grüße

Euer Matthi

Bildungsstreik in Bielefeld

•18. Juni 2009 • Kommentar schreiben

Gute Demo, tolle Resonanz, bunt und vielfältig wie es sein soll. So war die Demo zum Bielefelder Bildungsstreik. Im Blog der Grünen Jugend Bielefeld gibt es einen längeren Artikel, weshalb ich mich jetzt fürs Erste auf das Video beschränke, das wir (deshalb ist die Qualität auch so eine Qual) bei der Demo gemacht haben:

GRÜNE Solidarität für bessere Bildung!

•16. Juni 2009 • Kommentar schreiben

RTEmagicC_ProfilBildungsst_JPGAnlässlich des dieser Tage stattfindenden Bildungsstreiks erklärt Matthi Bolte, Mitglied im Schul- und Sportausschuss:

 „Wir GRÜNE stehen in großer Solidarität zu den Streikenden, den CamperInnen im Protestcamp vor der Uni und den vielen Schülerinnen, Schülern und Studierenden, die am Mittwoch an der Demonstration für bessere Bildung teilnehmen. Ich selbst werde mich aktiv einbringen, denn die Zeit für den bildungspolitischen Aufbruch ist reif.

 Es ist schwer vermittelbar, dass die Abschlusskundgebung der Demonstration nicht auf dem Jahnplatz stattfinden soll, obgleich dessen Sperrung für andere Veranstaltungen wie Fußballübertragungen möglich ist. Zentrale Zukunftsfragen wie die Bildung gehören auch in Bielefeld auf zentrale Plätze, die dem Anlass angemessen sind.

 Die CDU/FDP Landesregierung hat in NRW alles getan, um jedwede Gerechtigkeitskomponente aus dem Bildungssystem zu entfernen. Durch Kibiz ist die Förderung in Kindertageseinrichtungen zurückgefahren worden, Kopfnotenunsinn und das verkorkste Turbo-Abitur bringen die SchülerInnen an den Rand der Leistungsfähigkeit, der Hochschulzugang wird durch Studiengebühren verbaut und wer doch noch studieren darf, tut das mittlerweile in einem demokratiefreien Raum.

 Es ist Zeit das sich dies alles ändert. Deshalb gehe ich gemeinsam mit vielen jungen AktivistInnen der GRÜNEN Bewegung auf die Straße – für Solidarität und freie Bildung!“

Mal wieder so ein Fund…

•17. Mai 2009 • 1 Kommentar

und da sag noch mal wer, soziale Klasse und Extremismus zusammenhängen. Das Schild jedenfalls hängt auch, und zwar in Duisburg. Da war ich, weil die GRÜNE JUGEND NRW inzwischen 10 Jahre alt ist und das mal ordentlich gefeiert werden musste. Schön war’s. Genauso schön auch die Rückfahrt durch ein sonnenaufgehendes NRW. Manchmal mag ich dieses Land fast.

IMG00124

Zentralabitur 2009 in NRW

•10. Mai 2009 • Kommentar schreiben

Nach dem Oktaeder des Grauens kommt die Kanzlerin des Schreckens

Zu den Pannen beim Zentralabitur erklärt Matthi Bolte, Mitglied im Schul- und Sportausschuss:

„Nach dem Oktaeder des Grauens kommt in diesem Jahr die Kanzlerin des Schreckens, diesmal des Staatssekretärs. Dass Herr Wienands aus offensichtlichen, parteitaktischen Erwägungen eine Aufgabe des Zentralabiturs zurückziehen lässt, ist ein einmaliger und skandalöser Vorgang.

Schule darf nicht als politikfreier Raum missverstanden werden, sondern zu demokratischer Teilhabe befähigen. Deshalb müssen auch CDU – Politiker damit leben, dass Reden einer CDU-Kanzlerin thematisiert werden, auch wenn diese anscheinend nicht ins Wahlkampfkonzept passen.

Erneut sind auch fachliche Fehler erst kurz vor den Klausuren aufgetaucht. Nur mit Glück konnte offensichtlich verhindert werden, dass erneut Klausuren wie im letzten Jahr in NRW und in diesem Jahr in Hessen wiederholt werden müssen. Was aus dem Hause Sommer kommt war Murks, ist Murks und bleibt Murks – und das ist vor allem schlecht für die Schülerinnen und Schüler!“

Erster Mai in Bielefeld

•1. Mai 2009 • Kommentar schreiben

Eine runde Sache war sie mal wieder, die diesjährige Maidemo des Bielefelder DGB. Mit deutlich mehr Menschen als in den letzten Jahren, erfreulich! Wir GRÜNE waren stärker und vor allem deutlicher Vertreten, weil wir klar zeigen: den Green New Deal angehen, das heißt die Verbindung zu allen gesellschaftlichen Akteuren zu knüpfen, die mit uns diesen Weg beschreiten wollen.

WUMS*

•19. April 2009 • Kommentar schreiben

Nach der großartigen Satire von Frontal21 vom letzten Dienstag folgt nun ein weiterer Anschlag auf den WUMS. Diesmal vom Poetry Slam beim Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND.

Der Wums!

Wer Unter Menschen Seine
Wahre, Unverstellte Meinung Sagt
Wird Unumstößlich Mehrmals Sehen
Wie Umstände Mittelmaß Säen
Wider Unseren Mächtigen Slogan
Werden Umsonst MännerInnen Streiten
“Wehe Uns”, Meinte Selbst
Weise Urgesteine Mit Säuerlichkeiten
W         U                    M    S

gemopst aus dem Blog der GJ.

* WUMS ist das GRÜNE Zukunftspaket für ein besseres Europa! WUMS steht für Wirtschaft & Umwelt menschlich & sozial. Nach meiner Erinnerung haben wenig Kampagnen so hohe Wogen schon innerhalb der GRÜNEN Bewegung geschlagen wie diese.Ich finde WUMS übrigens super. Wir brauchen nicht einfach nur Veränderung, sondern wir brauchen schnelle Veränderung. Nationalstaatliche Regelungen allein reichen längst nicht mehr aus. Deshalb brauchen wir GRÜNE am 7. Juni bei der Kommunalwahl ein phantastisches Ergebnis. Wir wollen in Bielefeld die 20% knacken!

Die Universität Bielefeld ist ständig bemüht, ihre Abläufe und Verfahren zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.

•14. April 2009 • 7 Kommentare

Diese Mail habe ich gerade vom Studierendensekretariat bekommen:

Liebe Studierende,

Sie haben in diesem Jahr die Zahlungsinformationen für die Rückmeldung
zum Sommersemester per E-Mail erhalten.

Die Universität Bielefeld ist ständig bemüht, ihre Abläufe und Verfahren
zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Da heute die deutliche
Mehrheit von Ihnen E-Mail nutzt, haben wir uns entschlossen, auch die
Rückmeldeunterlagen auf diesem Wege zu versenden.

Leider hat sich im System ein kleiner Fehler eingeschlichen, der zu
einer falschen Berechnung der Sozialabgabe führte:
Statt des erhobenen Betrages von EUR 192,99 fallen tatsächlich nur
Kosten in Höhe von EUR 187,99 an.

Wir bitten vielmals um Entschuldigung. Den zu viel bezahlten Betrag von
EUR 5,- erhalten Sie selbstverständlich zurück.

ZweithöhrerInnen, die nur den Studienbetrag in Höhe von EUR 350,- zahlen,
sind von dieser Panne nicht betroffen.

Sie können die Rückzahlung ab Dienstag, den 14.04., gegen Vorlage eines
Lichtbildausweises im Studierensekretariat erhalten.
Leider ist eine Rückbuchung auf ihr Konto aus technischen Gründen nicht
möglich.

Haben Sie noch Fragen?

Unsere neue Service-Hotline steht ihnen gern unter 0521 / 106 – 6666 zur
Verfügung.
Anfragen per E-Mail senden Sie bitte an studsek@uni-bielefeld.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Studierendensekretariat
der Universität Bielefeld