Das war wohl nix, Pit!
Das Westfalenblatt wollte gerne wissen, was die OB-KandidatInnen voneinander halten. Dass Bernd Landgraf und Pit (wie das WB so gerne schreibt „Peter“) Clausen eher kuschelig über einander sprachen, passt zur faktischen großen Ratskoalition. Was Clausen aber über Marianne Weiß sagte, zeigt mal wieder, wie gut es war, dass sich die Grünen für eine eigene Kandidatin entschieden haben: „Umweltschutz beginnt damit, seine Stimme nicht wegzuwerfen“. Schau an.
Lieber Pit, schön, dass du dir Gedanken über Umweltschutz machst. Sag doch mal deiner Partei, dass Projekte wie dieser Ausbau der Detmolder Straße, die L712n oder die A33 (quer durch die Naturschutzgebiete, in denen ich früher Kröten über die Straße getragen habe) nichts weiter als aberwitzig sind. Schlimmer finde ich es allerdings, welches Demokratieverständnis – oder vielmehr: Unverständnis – hinter solchen Aussagen steht. Zu unterstellen, dass es allen Ernstes KandidatInnen gibt, bei denen man die Stimme wegwirft, ist schon mal total daneben. Jede demokratische Partei hat in diesem Land gefälligst Menschen aufzustellen, ein Angebot zu machen, dann funktioniert Demokratie. Und es ist nicht das Privileg der sogenannten Volksparteien (was man von einer SPD, die in bundesweiten Umfragen seit Jahren zwischen 20 und 25 Prozent rumkrebst, mal gepflegt in Zweifel ziehen kann), OberbürgermeisterInnen zu stellen.
Nein Pit, wenn es um Umweltschutz geht, solltest du dich so vornehm zurückhalten wie die Bielefelder SPD in den letzten Jahren. Oder anfangen. Als erstes würde ich vorschlagen, auf den Clausen des Monats zu verzichten. Der kostet nur Papier. Und das kostet nur Bäume.
(Übrigens fragen sich nicht nur Grüne, wer bei der Baumerhaltungssatzung auf der Bremse steht…)





Eine Antwort schreiben