Matthi Bolte

für grün begeistern.

Archiv für November, 2008

Heute nicht vergessen: Grüne Weihnachten

Heute Abend in der RaSpi!

Live-Act: Seltaebs

In ihrem Jubliäumsjahr zum 20 jährigen Bestehen spielen die Seltaebs nicht nur traditionell am 1.Weihnachtstag im Ostbahnhof, sondern präsentieren an diesem Abend zusätzlich ihre absolut abgedrehte Show irgendwo zwischen kontrolliertem Chaos und wohlklingenden Cover-Versionen von AC/DC über Robbie Williams und Celine Dion, bis hin zu The Clash, Billy Idol und Fischer Z. Der Balanceakt zwischen „Aua Aua“ und „Super!“ ist durchgehend spannend und sorgt für samtige Weihnachtsstimmung mit Erlebnisgarantie!

Nach dem Auftritt der Seltaebs: Disco mit Hang Hartmann (KurzUm-Disco).

Fair schenken/gut feiern: Verkaufs- und Infostände

  • Welthaus Bielefeld
  • Verbraucherberatung Bielefeld
  • Beschäftigungsinitiativen

und andere

Essen und Trinken

  • Bio Snacks Gut Wilhelmsdorf
  • Frischgebackene Waffeln

BfB gegen junge VerantwortungsträgerInnen!

Zur gestrigen Äußerung des Vorsitzenden der Bürgergemeinschaft, Johannes Delius, „Lebenserfahrung sollte man sich nicht im Rat holen, sondern dort einbringen“, erklären die Grünen Ratsmitglieder Lina Keppler und Matthi Bolte:

„Herr Delius ignoriert die Fähigkeiten junger Menschen und seine Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Wer sich weigert, junge Menschen in verantwortungsvolle Positionen übernehmen zu lassen, zeigt, dass die Bürgergemeinschaft eine Ein-Generationen-Partei ist.

Als Grüne sind wir uns der Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel bewusst. Wir wollen mehr junge Menschen in politische Prozesse einbeziehen und ihnen eine starke Stimme verleihen. Unsere Initiative für institutionalisierte Partizipation im März letzten Jahres ist am Widerstand der großen Fraktionen, die die Mitbestimmung junger Menschen lieber als PR-Gag im Wahlkampf vorbringen, weitgehend gescheitert, so begrüßenswert einzelne Projekte im Rahmen der Programme Stadtumbau West (Sennestadt) und Soziale Stadt (Stieghorst) auch sind.

Wir freuen uns, dass wir mit der mit Abstand jüngsten Ratsfraktion und dem mit Abstand aktivsten Jugendverband, der Grünen Jugend Bielefeld, zeigen, dass nur die Grüne Bewegung fähig ist, den Ausgleich zwischen den Generationen herzustellen.“

Anfrage im Jugendhilfeausschuss

Viele Rückmeldungen haben uns erreicht, seit die Kinderbetreuung in Bielefeld nach den Regelungen des sogenannten Kinderbildungsgesetzes läuft, nicht immer sind sie positiv. Gerade hinsichtlich der Betreuungszeitmodelle haben wir es auch in Bielefeld mit vielen kleinen und großen Macken im System zu tun. In der heutigen Sitzung des Jugenhilfeausschusses (JHA) richte ich deshalb an die Verwaltung folgende

Anfrage:

Kann die Verwaltung – z.B. aufgrund von Rückmeldungen von Trägern oder Meldungen von Bielefelder BürgerInnen – Angaben darüber machen, inwiefern die bisherige Verteilung auf 25, 35 und 45 Stunden Betreuungszeit in Bielefelder Kindertageseinrichtungen bedarfsgerecht ist?

Zusatzfrage:

Welche Konsequenzen ergeben sich für Bielefeld, wenn die Landesregierung an ihrem im Haushaltsplanentwurf festgelegten Vorhaben festhält, weitere Betreuungsplätze für unter 3-jährige nur mit 25 Stunden Betreuungszeit zu fördern?

Terminhinweis: Veranstaltung „Integration durch Bildung“

Podiumsdiskussion mit:

Prof. Dr. Isabell Diehm (Bildungsforscherin Uni Bielefeld),

Nilgün Isfendiyar (Gesamtschullehrerin) und

Dr. Inge Schulze (Fraktionssprecherin)

Am morgigen Mittwoch, 26.11., um 19.30 Uhr im Vortragssaal des historischen Museums im Ravensberger Park.

Nicht erst seit der PISA-Studie wissen wir, dass gute Bildung der Schlüssel zu einer adäquaten gesellschaftlichen Teilhabe ist. Dennoch bestimmen soziale und ethnische Herkunft nach wie vor entscheidend die schulische und berufliche Karriere von Menschen in unserem Land. Trotz zahlreicher, bereits sehr früh ansetzender Maßnahmen (z.B. Sprachkurse im Vorschulbereich), ist die Zahl derjenigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die das Abitur schaffen, in Bielefeld sehr gering. Hierfür gibt es vielfältige Ursachen, die in der Struktur unseres Bildungssystems, aber auch in anderen Bereichen zu suchen sind. Ziel unserer Veranstaltung ist es, die bestehenden Schwächen zu analysieren und Perspektiven für eine kommunale Handlungsstrategie zur Verbesserung der Bildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu skizzieren. Dabei sollen auch „best practice“-Beispiele aus anderen Städten vorgestellt werden.

Ratsrede zur Betreuung unter Dreijähriger

„Wir haben in diesem Frühjahr das Kinderbildungsgesetz umsetzen müssen. Damit verbunden war – und das habe ich bei aller Kritik an Kibiz immer sehr positiv gefunden – ein deutlicher Ausbau der Betreuung unter dreijähriger. Bielefeld konnte deshalb zu diesem Kindergartenjahr große Fortschritte machen und wir konnten unsere Versorgungsquote in dieser wichtigen Altersgruppe massiv steigern.

Wir wollen einen bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung, darüber sind wir uns einig. Natürlich haben auch meine Fraktion Rückmeldungen erreicht, die Stellen aufzeigen, an denen der bisherige Ausbau nicht bedarfsgerecht ist. Entsprechend habe ich für die nächste JHA-Sitzung eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet, wie die Bedarfsgerechtigkeit aktuell beurteilt wird. Dass es Probleme gibt, ist normal bei einem neuen – lernenden – System. Das Land sollte uns aber keine Einschränkungen machen, wie wir diese Probleme lösen.

Die Landesregierung plant entgegen aller Zusagen, die zusätzlichen Bundesmittel nur zu 23% an die Kommunen  weiterzugeben, also gute 5 statt 21 Millionen. Wenn man sich jetzt vor Augen führt, dass die Bundesmittel bis 2014 auf 770 Millionen steigen, wovon NRW 150 abbekommen soll, dann können Sie sich ausrechnen, wie viel Geld für unsere Stadt und unsere Kinder auf dem Spiel steht.

Als Rat der Stadt Bielefeld haben wir bereits einige Anstrengungen unternommen, um die Vereinbarkeit von Familien und Beruf zu verbessern. Dies ist geschehen obwohl z.B. die Landeszuschüsse für nicht zu vereinnahmende Elternbeiträge gestrichen wurden. Um die Familienfreundlichkeit und das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren weiter zu verbessern, müssen zugesagte Finanzhilfen des Bundes auch tatsächlich in den Städten und Kreisen ankommen.“

Die vollständige Rede findet Ihr hier.

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