Matthi Bolte

für grün begeistern.

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Jetzt gibt’s auch noch einen offiziellen Aufruf aus Bielefeld…

img000443Die Bielefelder Grünen rufen dazu auf, die friedlichen Proteste gegen den nächsten Castor-Transport zu unterstützen und sich an der Demonstration am 8.11. in Gorleben zu beteiligen.

 

Ein Bus mit ostwestfälischen Aktivisten und Aktivistinnen ist bereits ausgebucht. Kurz Entschlossene können sich auf der grünen Homepage www.gruene-bielefeld.de auf eine Warteliste setzen lassen oder am Samstag um 8.30 zum Abfahrtsort Hauptbahnhof Bielefeld kommen und dort eventuell frei werdende Plätze nutzen.

 

An der Demonstration beteiligt sich nicht nur die Grüne Jugend Bielefeld mit einem atomar mutierten „Merkelferkel“, auch die Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann, der Bielefelder Grünen-Sprecher Christoph Sundergeld und OB-Kandidatin Marianne Weiß fahren nach Gorleben.

 

Britta Haßelmann und Marianne Weiß sind sich einig: „Wenn Union und Atomlobby vom Ausstieg aus dem Atomausstieg und von der Renaissance der Atomkraft sprechen, ist es allerhöchste Zeit, warme Jacke und Wanderschuhe anzuziehen und im Wendland Farbe zu bekennen.“

 

Das Bild rechts entstand übrigens gestern beim Basteln für die Großpuppe…

Sicher ist nur das Risiko

Die Atomlobby hört nicht auf, dem Verstand Widerstand zu leisten. Schluss mit der Atomlüge, sagen die Grünen, und nicht nur das. Sondern endlich auch wieder: Auf ins Wendland! Gorleben ruft!

Gemeinsam nach Gorleben!

Am 8.11. findet in Gorleben eine Großdemo statt. Auch von Bielefeld aus wird es Busse geben, jedenfalls sieht es derzeit danach aus, potenzielle MitfahrerInnen finden im Grünen Büro (info@gruene-bielefeld.de) viele kompetente AnsprechpartnerInnen.

Auch der Grüne Bundesvorstand ruft auf zum Protest: Den Aufruf „Vom 8. bis 10. November gegen Atomkraft demonstrieren, mit gewaltfreien Aktionen den Castor stoppen“ findet ihr hier. Zur Mitfahrbörse führt ein sanfter klick auf Klick.

Fraktion zu Besuch in der Senne

Im Rahmen einer Fraktionssitzung vor Ort informierte sich die Ratsfraktion der GRÜNEN heute über die vielfältige Arbeit der in Bielefeld-Senne ansässigen Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld. Die Station ist für mehr als 20 Naturschutzgebiete im Kreis Gütersloh und in Bielefeld zuständig und arbeitet dabei mit Naturschutzverbänden zusammen. Neben den Aufgaben des Natur- und Landschaftsschutzes liegt ein Schwerpunkt der Arbeit der Biologischen Station, die zu 80% durch Landesmittel bezuschusst wird, in der naturpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Im Bielefelder Süden arbeitet die Biologische Station unter anderem mit der Stiftung Rieselfelder Windel zusammen, für die Dr. Bockwinkel die GRÜNEN über deren Aktivitäten informierte. Neben der Unterhaltung der Rieselfelder steht die Renaturierung des Reiherbachs auf der Agenda der Stiftung. Ein Teilabschnitt dieses ehemals sehr stark durch industrielle Nutzung belasteten Bachs konnte erst vor Kurzem renaturiert werden.

 Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Sorge der GRÜNEN über die Auswirkungen möglicher Landeskürzungen auf die Arbeit der Biostation sowie die befürchteten Folgen des Baus der A33 auf die die Flora und Fauna der Rieselfelder.

 Dr. Inge Schulze: „Wir hoffen, dass die Weiterfinanzierung der Biologischen Stationen durch das Land auf derzeitigem Niveau gesichert werden kann, denn diese sind unverzichtbar für Naturschutz und Naturpädagogik. Hinsichtlich der möglichen Auswirkungen des Baus der A33 auf die Windelschen Rieselfelder sind wir sehr besorgt. Wir appellieren an den Landesbetrieb Straßen NRW die verkehrsbedingten Belastungen mit allen zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten zu minimieren. Hier darf das empfindliche Ökosystem, das unter Einsatz erheblicher Mittel erhalten werden konnte, nicht aufs Spiel gesetzt werden!“