Matthi Bolte
für grün begeistern.Archiv fürSenne
Fraktion zu Besuch in der Senne
Im Rahmen einer Fraktionssitzung vor Ort informierte sich die Ratsfraktion der GRÜNEN heute über die vielfältige Arbeit der in Bielefeld-Senne ansässigen Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld. Die Station ist für mehr als 20 Naturschutzgebiete im Kreis Gütersloh und in Bielefeld zuständig und arbeitet dabei mit Naturschutzverbänden zusammen. Neben den Aufgaben des Natur- und Landschaftsschutzes liegt ein Schwerpunkt der Arbeit der Biologischen Station, die zu 80% durch Landesmittel bezuschusst wird, in der naturpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Im Bielefelder Süden arbeitet die Biologische Station unter anderem mit der Stiftung Rieselfelder Windel zusammen, für die Dr. Bockwinkel die GRÜNEN über deren Aktivitäten informierte. Neben der Unterhaltung der Rieselfelder steht die Renaturierung des Reiherbachs auf der Agenda der Stiftung. Ein Teilabschnitt dieses ehemals sehr stark durch industrielle Nutzung belasteten Bachs konnte erst vor Kurzem renaturiert werden.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Sorge der GRÜNEN über die Auswirkungen möglicher Landeskürzungen auf die Arbeit der Biostation sowie die befürchteten Folgen des Baus der A33 auf die die Flora und Fauna der Rieselfelder.
Dr. Inge Schulze: „Wir hoffen, dass die Weiterfinanzierung der Biologischen Stationen durch das Land auf derzeitigem Niveau gesichert werden kann, denn diese sind unverzichtbar für Naturschutz und Naturpädagogik. Hinsichtlich der möglichen Auswirkungen des Baus der A33 auf die Windelschen Rieselfelder sind wir sehr besorgt. Wir appellieren an den Landesbetrieb Straßen NRW die verkehrsbedingten Belastungen mit allen zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten zu minimieren. Hier darf das empfindliche Ökosystem, das unter Einsatz erheblicher Mittel erhalten werden konnte, nicht aufs Spiel gesetzt werden!“



